Der Vampir von Düsseldorf

Der Vampir von Düsseldorf
„Ein Massenmörder spielt mit einer Stadt. Düsseldorf fiebert! Das Rheinland zittert. 2.000 Zeugen. Wenige Spuren. 25.000 Mark Belohnung!“ – Polizeibroschüre der Düsseldorfer Polizei, 1930.

Polizei und Bürgerwehren patrouillieren 1929 und 1930 in Düsseldorf. Der berühmteste deutsche Mordermittler seiner Zeit, Ernst Gennat aus Berlin, steht ihnen zur Seite. Gennat und seine Spezialeinheit tappen ebenso im Dunkeln wie die Düsseldorfer Polizei.

Die Angst vor Peter Kürten, dem Würger, dem Blutsauger, dem Monster, lässt alle Menschen der Stadt erstarren. Aus Furcht, das nächste Opfer zu werden, schließen sich viele Bewohnerinnen und Bewohner Düsseldorfs in der Dämmerung und über die Nacht in ihren Wohnungen ein. Dort verharren sie, bis der Blutzoll geleistet ist und ein neuer Tag beginnt.

Die Bürgerinnen und Bürger Düsseldorfs, sie alle passen in das Beuteschema des Massenmörders, der seine Opfer nicht nach Geschlecht, Alter oder Aussehen auswählt. Das Monster in Menschengestalt tötet wahllos, erregt sich an seinen Mordtaten, am Geruch und Geschmack von Blut.

Dies ist die wahre Geschichte über die bestialischen Taten von Peter Kürten, der seine Opfer erstach, erwürgte, erschlug, von ihrem Blut trank und von der Presse der „Vampir von Düsseldorf“ getauft wurde.

Die Graphic Novel zitiert aus Vernehmungsprotokollen des Täters und räumt Peter Kürten die Gelegenheit ein, über sich und seine Morde zu berichten.

„Ich hatte eigentlich dauernd die Stimmung, sie werden es Drang nennen, zum Umbringen. Je mehr, umso lieber. Ja, wenn ich die Mittel dazu gehabt hätte. dann hätte ich ganze Massen umgebracht, Katastrophen herbeigeführt. Jeden Abend, wenn meine Frau Spätdienst hatte, bin ich herumgestreift nach einem Opfer.“ – Peter Kürten.

Rezensionen:
10.8.2021 Der Vampir von Düsseldorf bei comic-couch.de

2021: Artikel über Michael Mikolajczak und sein Buch »Der Vampir von Düsseldorf« im schwarz magazin

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